AUTOGENES BRENNSCHNEIDEN

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Das autogene Brennschneiden (thermische Trennen) ist ein Vorgang, der das Schneiden von Blech oder anderen Metallen mithilfe eines Sauerstoffgasstrahls ermöglicht.
Prinzipien des autogenen Brennschneidens:
Wenn man einen schnellen und feinen Sauerstoffgasstrahl gegen ein gewöhnliches Stahlblech, das bei über 1.350 °C im Ofen erhitzt wurde, richtet und diesen Strahl verlagert, erhält man eine Auswahl durch progressive Verbrennung.

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Alternativ dazu kann man aber auch nur jene Metallbereiche auf über 1.350 °C erhitzen, auf die der Sauerstoffgasstrahl nach und nach trifft. Dazu muss nur kurz vor dem Sauerstoffgasstrahl eine Sauerstoff-Acetylen-Flamme auf den Schnittverlauf gerichtet werden.
Noch einfacher wird der Vorgang mit dem entsprechenden Brenner, dessen aktive Spitze in der Mitte ein Loch für den Sauerstoffgasstrahl (thermischen Trennstrahl) und eine Reihe von kreisförmig dazu angebrachten Bohrungen, aus denen weitere Sauerstoff-Acetylen-Flammen – die sogenannten Heizflammen – kommen, aufweisen.

Egal, in welche Richtung sich der Brenner bewegt, hat man so vor dem thermischen Trennstrahl stets eine Flamme.

Mit dieser Technologie schneidet Sidertaglio max. 600 mm!

2015/2016 hat Sidertaglio eine neue Plasmaschneidanlage mit einer branchenführenden Technologie sowie italienischen und US-amerikanischen Komponenten erworben.